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Zentralstellenfunktion

Zentrale Nachrichtensammelstelle für Prävention und Strafverfolgung

 

Zentrum für Informationstechnologie der Polizei Baden-Württemberg 

 
Zentralstelle für Vermisste und
unbekannte Tote

Zentrale Nachrichtensammelstelle für Prävention und Strafverfolgung

 

Zentrum für Informationstechnologie der Polizei Baden-Württemberg

 

Zentralstelle für Vermisste und unbekannte Tote

Das LKA BW sammelt und bewertet zentral alle Nachrichten und Informationen, die für die präventive oder repressive Kriminalitätsbekämpfung wesentlich sind und erstellt hierzu unter anderem ein tägliches Lagebild, welches der Landespolizei zur Verfügung gestellt wird. Neben den ständigen Analysen der Kriminalitätslage wird hier auch die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS)  für Baden-Württemberg geführt. 

 

 

 

Das Zentrum für Informationstechnologie der Polizei Baden-Württemberg (ZIPolBW) beim LKA BW ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Serviceleistungen für die Landespolizei. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZIPolBW sind zuständig für die landesweite Planung, Einrichtung und den Betrieb der polizeilichen Informationssysteme und gewährleisten einen sicheren und reibungslosen Betrieb. Das ZIPOLBW ist auch zentrale Ansprechstelle für Störungsmeldungen, Fragen, oder Verbesserungsvorschläge und unterstützt die polizeilichen Anwender in der Nutzung der für die Polizeiarbeit notwendigen Informationstechnologie.

 

 

Das LKA BW ist die Zentralstelle für die Fahndung nach Vermissten und unbekannten Toten und unterstützt die Polizeidienststellen bei der Mitfahndung im In- und Ausland. Hier werden die Meldungen von Vermissten und unbekannten Toten in einer Datei erfasst und verglichen. Im Bedarfsfall werden von hier aus Hörfunk- oder Fernsehveröffentlichungen veranlasst und Auslandsfahndungen über das BKA eingeleitet. 

Nachrichtenaustausch mit dem Ausland

GEMEINSAMES ZENTRUM für Polizei- und Zollzusammenarbeit in Kehl (GZ)

Verdachtsmeldungen Geldwäsche aus
Baden-Württemberg

Nachrichtenaustausch mit dem Ausland

GEMEINSAMES ZENTRUM für Polizei- und Zollzusammenarbeit in Kehl (GZ)

Verdachtsmeldungen Geldwäsche aus Baden-Württemberg

Das LKA BW prüft alle auf der Polizeischiene aus dem Ausland nach Baden-Württemberg eingehenden und aus Baden-Württemberg an das Ausland gerichteten Ersuchen der Polizei, im Einzelfall auch der Justiz, auf deren rechtliche Zulässigkeit und Zuständigkeit. Die Ersuchen werden dann individuell auf den schnellstmöglichen Übermittlungsweg, meist über Interpol, gebracht.
Eine Ausnahme bildet der Rechtshilfeverkehr mit Frankreich, hier werden die Maßnahmen über das Gemeinsame Zentrum (GZ) in Kehl abgewickelt.
Das LKA BW unterstützt die Landespolizei bei grenzüberschreitenden Observationen, prüft und leitet internationale Fahndungen (INTF) oder Fahndungen nach Personen zur Festnahme mit dem Ziel der Auslieferung im Schengener Informationssystem (SIS) an das
Bundeskriminalamtweiter und ist Verbindungsstelle zu Europol.

 

Das 1999 zunächst in Offenburg eingerichtete GZ war europaweit die erste Einrichtung dieser Art. Im GZ sind von deutscher Seite die Polizeien aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, die Bundespolizei, die Zollfahndung und die Zollverwaltung sowie anlassbezogen die Polizei des Saarlandes vertreten. Frankreich beteiligt sich mit der Police Nationale, der Gendarmerie Nationale und dem französischen Zoll. Die baden-württembergischen Polizeibeamten gehören zum LKA BW.
Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 
unterstützen die Polizei- und Zollbehörden im Grenzgebiet rund um die Uhr durch schnellen Informationsaustausch, die zielgerichtete Weiterleitung von Ermittlungs- und Fahndungs-ersuchen und durch die Koordination von Einsatzmaßnahmen. Jedes Jahr werden mehrere tausend Anfragen und Ersuchen über das Zentrum gestellt. 2007 waren es mehr als 15.000 Vorgänge.

 

Gemeinsam mit dem Zoll geht das LKA BW ferner gegen Geldwäsche vor. Alle Geldwäsche-verdachtsanzeigen der Finanzwirtschaft werden an die Zentralstelle für Finanzermittlungen (ZFE) beim LKA BW gemeldet, dort gesammelt und ausgewertet.
Diese Anzeigen werden mit Informationen aus polizeilichen Datensystemen, örtlichen Erkenntnissen und Wissen anderer Behörden angereichert und bewertet. Können die Gelder einer Vortat der Geldwäsche (§ 261 StGB) zugeordnet werden und ist der Verdächtige nicht gleichzeitig Täter dieser Vortat, wird ein Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche eingeleitet. In der Regel werden diese Verfahren durch die örtlichen Polizeidienststellen geführt.
In bestimmten Fällen, insbesondere mit Auslandsbezug, werden die Geldwäsche-ermittlungsverfahren auch durch die ZFE selber durchgeführt.

Pflege der DNA-Datenbank

Internetrecherchen
Pflege der DNA-Datenbank Anlassunabhängie Internetrecherchen

 

  

Das LKA BW betreut die 1998 eingerichtete bundesweite DNA-Verbunddatei. Hierzu werden zentral die DNA-Daten – zwölf anonymisierte Zahlenpaare - der in Baden-Württemberg erkennungsdienstlich behandelten Personen sowie die DNA-Spuren ungeklärter Straftaten eingegeben und recherchiert. Wird mit Hilfe der Datenbank ein Treffer Person-Spur oder Spur-Spur erzielt, überprüft das LKA BW diese Treffermeldung, bereitet sie zur weiteren Bearbeitung auf und übermittelt die Meldung an die für den Fall zuständige Polizeidienststelle.

Spezialisten des Arbeitsbereiches „Internet-Recherchen“ (AIR) sind auf „virtueller Streife“ im Internet unterwegs und recherchieren eigeninitiativ und zielgerichtet  nach strafbaren Inhalten und Sachverhalten, nicht nur im World-Wide-Web, sondern auch in anderen Internet-Diensten.Mit ihren Recherchen haben die Internetfahnder des LKA BW vor allem im Bereich der Bekämpfung der Kinderpornografie bereits tausende Ermittlungsverfahren nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit initiiert.