Serviceaufgaben
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Zeugenschutz |
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Vermögensabschöpfung |
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Verdeckte Ermittlungen |
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Eine erfolgreiche Kriminalitätsbekämpfung bei Straftaten von erheblicher Bedeutung, insbesondere bei terroristischer Gewaltkriminalität, Organisierter Kriminalität oder anderer vergleichbarer schwerer Kriminalität, ist häufig nur mit Hilfe der Aussagen von Zeugen möglich. Zeugen, die sich bereit erklärt haben, belastende Aussagen zu machen, können Zeugenschutz erhalten, um sie vor Racheakten zu schützen. Die Koordination und Durchführung von Zeugenschutzmaßnahmen obliegt dem LKA BW. |
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Damit sich ein Verbrechen nicht lohnt, sollen Straftäter nach der Verurteilung vermögensrechtlich so gestellt werden, wie vor der Tat. Dies ist der Zweck der Gewinnabschöpfung. Der Arbeitsbereich „Vermögensabschöpfung“ unterstützt die Landespolizei durch das Feststellen von Vermögenswerten und die Vorbereitung von vorläufigen Sicherungsmaßnahmen durch die Staatsanwaltschaft bzw. das Gericht. Weiterer Schwerpunkt ist die Aus- und Fortbildung von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für diesen Tätigkeitsbereich. Zudem ist die Zentralstelle in internationale Projekte der Europäischen Union, des Europarates und anderer Institutionen eingebunden und steht der Landespolizei und der Justiz in Rechtsfragen zur Seite. |
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Zur Aufklärung von Straftaten im Bereich der Organisierten Kriminalität, des Rauschgifthandels, der Waffenkriminalität, der Geld- und Wertfälschungen sowie des Extremismus und internationalen Terrorismus dürfen verdeckte Ermittler eingesetzt werden. Das LKA BW unterstützt hierbei neben eigenen Ermittlungsführungen auch die Landespolizei. |
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Mobiles Einsatzkommando und Koordinierungsstelle Spezialeinheiten |
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Polizeiliche Kriminalprävention |
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Zielfahndung |
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Das LKA BW richtete 1972 bundesweit als erste Polizeidienststelle zur Bekämpfung der Gewalt- und Bandenkriminalität ein Mobiles Einsatzkommando (MEK) ein und übernahm somit eine Vorreiterrolle. Wenn es darum geht, kriminelle Banden oder professionelle Gruppen der Organisierten Kriminalität zu observieren oder Täter bei einem Rauschgiftdeal oder einer Schutzgelderpressung festzunehmen, ist das Mobile Einsatzkommando gefordert. Die Frauen und Männer des MEK verrichten ihren Dienst in Zivil. Sie sind auf verdecktes und konspiratives Vorgehen spezialisiert und unterstützen mit modernster Technik die Ermittlungseinheiten des LKA BW und die örtlichen Polizeidienststellen. |
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Eine Besonderheit in der Zentralstelle Prävention und Jugendsachen beim LKA BW ist, dass hier sowohl die Koordinierung der Präventionsarbeit auf Bundesebene wie auch auf der Landesebene in Baden-Württemberg erfolgt. Die seit 1997 beim LKA BW angesiedelte "Zentrale Geschäftsstelle" für das bundesweite Vorbeugungsprogramm "Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes" (ProPK) koordiniert alle länderübergreifenden Aktivitäten der polizeilichen Kriminalprävention. Für die Präventionsarbeit und die Bearbeitung von Jugendsachen in Baden-Württemberg übernimmt das LKA BW initiierende, koordinierende und ausführende Aufgaben bei landesweiten Maßnahmen und Produkten. Zudem arbeitet das LKA BW mit zahlreichen anderen in der Prävention und Jugendarbeit tätigen Stellen zusammen und dient als Service- und Koordinierungsstelle. Der Bereich "Landesprävention / Jugendsachen" ist in drei Bereiche untergliedert: 1. Jugendsachen, Drogenprävention. 2. Allgemeine Kriminalprävention, Opferschutz. 3. Technische Kriminalprävention. |
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Unter Zielfahndung versteht man die gezielte intensive Suche nach Personen, die wegen schwerwiegenden Straftaten und der Wahrscheinlichkkeit weiterer Taten eine Bedrohung für die Allgemeinheit darstellen. Die Zielfahnder des LKA BW sind erfahrene Ermittler, die umfangreiches Aktenmaterial, Spuren und Hinweise analysieren und bewerten mit dem Ziel, die gesuchten Personen im In- oder Ausland aufzuspüren. |
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Operative Fallanalyse |
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Kriminaltechnisches Institut |
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DNA-Analytik |
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Die Operative Fallanalyse (OFA) , die ihre Wurzeln im US-amerikanischen Profiling hat, wird beim LKA BW seit 1998 betrieben. Vor allem bei ungeklärten Tötungs- und schweren Sexualdelikten beraten speziell ausgebildete Kriminalbeamte, unterstützt von Psychologen, die Sonder- und Ermittlungskommissionen der Landespolizei. Anhand von überwiegend objektiven Informationen wird versucht, akribisch den Tathergang und die Tatphasen zu rekonstruieren und hieraus dann Verhaltensaspekte abzuleiten, um so Aufschluss über die Motivlage des Täters und dessen Verhaltens-charakteristik (Täterprofil) zu erhalten. Ziel ist neben der Vertiefung des Fallverständnisses auch das Erarbeiten von konkreten Fahndungs- und Ermittlungsansätzen. Daneben erstellt das OFA-Team auch geographische Fallanalysen sowie Vernehmungs-strategien. Den Fallanalytikern steht die Datenbank Violent Crime Linkage Analysis System (ViCLAS) zur Verfügung, in der bestimmte Tötungs- und Sexualdelikte nach einem ausgeklügelten Muster gespeichert sind, um so Tatzusammenhänge und -serien besser erkennen zu können. |
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Spuren an vorgelegten Beweismitteln zu untersuchen und die Auswertung des Sachbeweises ist die Hauptaufgabe des Kriminaltechnischen Instituts (KTI). Hier werden kriminaltechnische Gutachten erstellt und vor Gericht vertreten sowie kriminaltechnische Sammlungen unterschiedlichster Art unterhalten. So z.B. die Finger- und Handflächenabdrucksammlung des Landes, eine Schließzylindersammlung, eine Kfz-Lackspurensammlung oder eine Schusswaffensammlung. Bei der Daktyloskopie (Fingerspurenauswertung) befindet sich auch die DV-Anwendung AFIS (Automatisiertes Fingerabdruck Identifizierungssystem), das mit der bundesweiten Datenbank des BKA vernetzt ist. Es werden organische und anorganische Spuren untersucht, z.B. Haare, Spurenmaterial von Tieren und Pflanzen, Boden, textile Spuren, Schmutzpartikel, Formspuren, Werkzeugspuren und verschiedene mehr. Die Untersuchung von Schriften soll zu Identifizierungen führen oder Echtheitsnachweise erbringen. Kriminaltechnische Fotografie, Fahrzeuguntersuchungen, besondere Spurensicherungsmethoden, 3D-Tatortvermessungen, Brandursachenforschung, DNA-Analytik und Entschärferdienst zeigen die große Bandbreite des Aufgabenbereichs des KTI auf. |
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Nachdem das LKA BW seit 1986 gemeinsam mit dem BKA und dem LKA Berlin die DNA-Analytik für forensische Zwecke nutzbar machen konnte, gelang es 1989 den Wissenschaftlern des KTI beim LKA BW dann bundesweit erstmals, einen Straftäter durch den genetischen Fingerabdruck zu überführen. Seitdem hat sich die DNA-Analyse rasant weiterentwickelt und wurde zu einem Standard-Instrument der Kriminaltechnik. Seit 1997 werden beim KTI auch Untersuchungen im Bereich so genannter Gebrauchsspuren zur Klärung von Besitzverhältnissen oder bei Schußwaffen zur Aufklärung von Straftaten durchgeführt. Ermöglicht wurde dies durch die Nutzbarmachung neuer Methoden für kriminaltechnische Zwecke. Damit kann man heutzutage auch kleinste Mengen DNA-haltiger Körperzellen, wie zum Beispiel Hautabrieb, beweiskräftig untersuchen. Bei der Entwicklung dieser Technik nahm das KTI eine Vorreiterrolle ein. Mit der Einführung der so genannten Teilautomatisierung, dem Einsatz von Pipettier-Robotern seit 2007, wird die Entwicklung fortgesetzt. |
| Entschärferdienst |
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3-D-Laserscanner |
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| Der Entschärferdienst und die Sprengstoffsachverständigen des LKA BW unterstützen bei Funden oder Sicherstellungen von sprengstoffverdächtigen Gegenständen, sei es ein herrenloser Koffer oder ein verdächtiger Brief, sobald der Verdacht einer Straftat besteht und weitere polizeiliche Ermittlungen erforderlich sind. Die Mitarbeiter sind besonders ausgebildete und mit Spezialeinsatzgeräten ausgestattete Kriminalisten und Wissenschaftler. |
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Mit einem Laserscanner werden Tatorte und große Schadensereignisse dreidimensional erfasst und ausgewertet. Der Laserstrahl tastet die Oberfläche eines Tatortes millimetergenau ab und erzeugt so eine exakte dreidimensionale Abbildung des Tatortes, in dem kleinste Spuren erkennbar sind. So können vor Gericht von maßstäblichen Plänen bis hin zu virtuellen Tatortbegehungen oder Animationen vielseitige und aussagekräftige Ergebnisse präsentiert werden. Mit dieser Technik ist es ebenfalls möglich, nachträglich die Größe von Tätern, z. B. nach einem Bankraub, zu bestimmen und so Ermittlungshinweise zu geben. |
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