1952
Verordnung über die Einrichtung eines Landeskriminalamtes
1960
Bildung einer Sonderkommission zur Aufklärung Nationalsozialistischer Gewaltverbrechen
1968
Zur Koordinierung des Rechtshilfeverkehrs mit dem Ausland wird eine eigene Organisationseinheit eingerichtet
1969
Beginn der elektronischen Datenverarbeitung
1971
Erstmals in Deutschland werden im Rahmen eines Pilotprojekts Verdeckte Ermittler eingesetzt
1972
Als erstes Bundesland richtet Baden-Württemberg beim LKA BW ein Mobiles Einsatzkommando (MEK) ein, Einrichtung des Dezernats Waffenkriminalität
1973
Das Pilotprojekt Verdeckte Ermittler wird bundesweit als erste fest eingerichtete Organisationseinheit weitergeführt, die landesweite Personenauskunftsdatei (PAD) zur Speicherung der Daten von Tatverdächtigen und die elektronische Sachfahndung werden in Betrieb genomen
1975
Für kriminaltechnische Untersuchungen wird zu Identifizierungszwecken eine Schreibmaschinensystem- Bestimmung und ein SchreibmaschinenAtlas erstellt
1977
Das Dezernat Anwendungstechnik wird als technische und taktische Beratungs und Unterstützungsgruppe für Fälle der Schwerstkriminalität (Entführungen, Geiselnahmen, Erpressungen) gebildet, die Mobile Rauschgiftfahndung (MoRF) wird zur „Observation von innen" in der örtlichen Rauschgiftszene erstmals eingesetzt, zur Bekämpfung der Kfz-Kriminalität wird ein spezielles Dezernat eingerichtet
1978
Einzug in den Neubau Taubenheimstraße 85, 70372 Stuttgart
1979
Die AG „Süd-West" zur Rauschgiftbekämpfung im südwesteuropäischen Raum wird unter Beteiligung von Polizei, Zoll und Grenzschutzbehörden aus Deutschland, Italien, Frankreich, der Schweiz und Österreich sowie US-amerikanischer Drogenbehörden ins Leben gerufen, Einrichtung der Rauschgiftaufklärungsgruppe (RAG) als erste Organisationseinheit dieser Art in Deutschland
1981
Die landesweite Falldatei „Modus Operandi" (MOD) speichert Daten ungeklärter Straftaten
1982
Einrichtung des Dezernats "Kunst und Antiquitäten"
1984
Zur Bekämpfung der deliktsübergreifenden Kriminalität wird in BW als erstem Bundesland eine Inspektion "Organisierte Kriminalität" eingerichtet
1986
Zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität wird das europaweit erste Fachdezernat für synthetische Drogen aufgebaut
1987
Als erste Dienststelle Deutschlands veranstaltet die Rauschgiftaufklärungsgruppe des LKA BW eine „Anti-Drogen-Disco"
1989
Einführung der DNA-Analyse, nachdem es einer Arbeitsgruppe des BKA, des LKA Berlin und des LKA BW gelungen war, die DNA-Analytik für Strafverfolgung nutzbar zu machen
1990
Zum Schutz gefährdeter Zeugen wird eine spezielle Zeugenschutzeinheit aufgestellt
1992
Einrichtung der deutsch-französischen Koordinierungsstelle zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
1993
Im Bereich der Daktyloskopie wird das „Automatisierte FingerabdruckIdentifizierungs-System" (AFIS) eingeführt, gemeinsam mit dem Zoll wird zur Bekämpfung des Rauschgifthandels eine Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) eingerichtet
1995
Zur Bekämpfung der Geldwäsche wird mit dem Zoll das Dezernat "Zentrale Finanzermittlungsgruppe" (ZFE) eingerichtet
1996
Einrichtung des Arbeitsbereichs "Zielfahndung" zur Ergreifung flüchtiger Schwerstkrimineller
1997
Seit Beginn des Jahres schöpfen die Beamten der bundesweit ersten Projektgruppe „Vermögensabschöpfung" systematisch Verbrechensgewinne ab, zur ressortübergreifenden und ursachenorientierten Kriminalitätsbekämpfung wird die Kommunale Kriminalprävention (KKP) ins Leben gerufen, um auf örtlicher Ebene gemeinsam mit Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft und der Bevölkerung Probleme der öffentlichen Sicherheit anzugehen. Beim LKA BW wird die Zentrale Koordinierungsstelle KKP eingerichtet, Einrichtung der behördenübergreifenden Koordinierungsgruppe Korruptionsbekämpfung (KGK) unter Leitung des LKA BW zur Intensivierung der Zusammenarbeit aller mit der Verhütung und Bekämpfung von Korruption befassten Behörden und Stellen, Angliederung der Zentralen Geschäftsstelle (ZGS) des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) beim LKA BW
1998
Baden-Württemberg führt als zweites Bundesland nach Bayern die Operative Fallanalyse (OFA) zur Aufklärung bedeutender Gewalt und Sexualdelikte ein
1999
Zur Bekämpfung der organisierten Schleusungskriminalität wird mit der Bundespolizei die "Gemeinsame Ermittlungsgruppe Schleuser" (GES) eingerichtet, in Offenburg wird das "Gemeinsame Zentrum für Polizei- und Zollzusammenarbeit" (GZ) in den Grenzgebieten mit Beteiligung von französischen Polizei- und Zolldienststellen, der Bundespolizei, des Zolls und des Landes Rheinland-Pfalz eingerichtet. Die baden-württembergischen Angehörigen des GZ sind Mitarbeiter des LKA BW
2001
Das Programm Ausstiegshilfen Rechtsextremismus wird initiiert. Hierzu wird beim LKA BW die "Beratungs- und Interventionsgruppe Rechtsextremismus" (BIG REX) gebildet
2002
Das Dezernat Vermögensabschöpfung wird eingerichtet, Einrichtung der Projektgruppe "Internet-Kompetenz-Zentrum", Bezug des Erweiterungsbaus des Dienstgebäudes des LKA BW in der Taubenheimstraße, Umzug des "Gemeinsamen Zentrums für Polizei und Zollzusammenarbeit" (GZ) von Offenburg nach Kehl
2003
Das neue Informationssystem POLAS-BW (Polizeiliches Auskunftssystem) wird in Betrieb genommen
2005
Einrichtung des Arbeitsbereichs „Anlassunabhängige Internetrecherchen", Zusammenlegung des MEK LKA mit dem MEK der früheren Landespolizeidirektion Stuttgart II (jetzt Polizeipräsidium Stuttgart), Einrichtung der Technischen Einsatzunterstützung (Zusammenlegung Überwachungstechnik, DV-Unterstützung zu Ermittlungsverfahren und Internet-Kompetenz-Zentrum)
2007
Einrichtung der Antiterroreinheit „Zentrale Ermittlungs und Fahndungsgruppe Islamistischer Terrorismus" (ZEFIT), Einrichtung der Ermittlungsgruppe „Zentrale Ermittlungen Grenzüberschreitende Kriminalität" (ZEGK) mit Sitz beim Gemeinsamen Zentrum (GZ) in Kehl