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Politisch motivierte Kriminalität |
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Nuklearkriminalität |
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Das LKA BW bekämpft Extremismus, Terrorismus und Spionage, verhindert und verfolgt Straftaten, die Straftäter aus politischen Gründen oder Motiven begehen und bearbeitet Ermittlungsverfahren wegen nationalsozialistischer Gewaltverbrechen und Völkermords. Im Bereich des Rechtsextremismus richtet sich ein Schwerpunkt polizeilicher Bekämpfungs-maßnahmen gegen die Herstellung, den Vertrieb und die Verbreitung von neonazistischem, revisionistischem Gedankengut in Publikationen und auf Tonträgern, in denen volksverhetzende, zum Rassenhass aufstachelnde und gewaltverherrlichende Inhalte zum Ausdruck gebracht und Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet werden. Ein weiteres Hauptaugenmerk gilt gewaltbereiten, rechtsextremistischen Skinheads und deren Musik (Skinkonzerte) sowie der Bekämpfung antisemitischer und fremdenfeindlicher Straftaten. Aktionsfelder des linksextremistischen Spektrums sind „Anti-Faschismus“, „Anti-Atomkraft“, „Anti-Imperialismus“ sowie die „Anti-Globalisierungsthemen“. |
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Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 ist jedoch die Bekämpfung des islamistischen Extremismus und Terrorismus die Schwerpunktaufgabe des LKA BW. Die „Zentrale Ermittlungs- und Fahndungsgruppe Islamistischer Terrorismus“ (ZEFIT) geht in enger Abstimmung mit der Landespolizei Gefährdungshinweisen mit islamistischem Hintergrund nach. So sollen möglichst unfassend und frühzeitig Informationen über geplante terroristische Aktionen gewonnen werden, um Anschläge zu verhindern und Terroristen und ihre Unterstützer dingfest zu machen. |
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Das LKA BW ist die einzige Polizeidienststelle in Baden-Württemberg, die für die Bekämpfung von Nukleardelikten zuständig ist. Hier werden für ganz Baden-Württemberg sämtliche Straftaten im Zusammenhang mit radioaktiven Stoffen zentral bearbeitet. Darunter fällt nicht nur der illegale Handel. Zum Aufgabengebiet gehören auch Delikte, bei denen radioaktive Stoffe oder Kernbrennstoffe missbräuchlich bzw. entgegen bestehender Genehmigungen verwendet werden. Die Bewältigung solcher Sachverhalte erfordert eine sehr spezielle Ausbildung und umfangreiche Fachkenntnisse. Um für Fälle der Nuklearkriminalität gewappnet zu sein, sind beim LKA BW Ermittler als Fachkundige im Strahlenschutz ausgebildet. Sie sind bundesweit die einzigen Polizeibeamten mit dieser Spezialausbildung. |
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Wir ermitteln in Fällen besonderer Bedeutung, wenn es sich handelt um
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Rauschgiftkriminalität |
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Organisierte Kriminalität, einschließlich Geldwäsche bei weitreichenden Ermittlungen |
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Organisierte Schleusungskriminalität |
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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LKA BW und des Zollfahndungsamtes Stuttgart bekämpfen in der „Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Polizei/Zoll“ (GER Stuttgart) die schwere und organisierte Rauschgiftkriminalität im württembergischen Landesteil. Die Bekämpfung herausragender Fälle des illegalen Handels und Schmuggels mit synthetischen Drogen, des illegalen Verkehrs von chemischen Grundstoffen oder der Herstellung von synthetischen Betäubungsmitteln übernimmt die GER Stuttgart landesweit.
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Die Organisierte Kriminalität ist auch in Baden-Württemberg ein dauerhaftes Kriminalitätsphänomen. Hier sind neben den traditionellen Betätigungsfeldern Rauschgift-, Waffen- und Eigentumskriminalität zunehmende Aktivitäten im Bereich der organisierten Schleusungskriminalität und des Menschenhandels zu beoabachten. Um die Organisierte Kriminalität effizient bekämpfen zu können, arbeitet das LKA BW eng mit allen betroffenen Institutionen wie Landespolizeipolizei, Justiz, Bundeskriminalamt und Bundespolizei, Zoll- und Finanzverwaltung zusammen.
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Die Organisierte Kriminalität hat auch die Einschleusung von Ausländern und den Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung als lukrative Betätigungsfelder entdeckt. Die Geschleusten werden unter zum Teil inhumanen Bedingungen bis hin zur Todesgefahr über mehrere Länder hinweg als „Ware Mensch“ transportiert. Um diesen Auswüchsen entgegenzutreten, wurde mit der Bundespolizei die „Gemeinsame Ermittlungsgruppe Schleuser“ (GES) eingerichtet, die in Fällen der organisierten Schleusungskriminalität ermittelt. |
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Wirtschafts-, Umweltkriminalität und Korruption |
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Kunstkriminalität |
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Internet- und Computerkriminalität |
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Das LKA BW bearbeitet im Bereich der Wirtschafts- und Umweltkriminalität herausragende Fälle, die sich hinsichtlich Komplexität und Ermittlungsaufwand deutlich von der Masse abheben. Dabei stehen den Ermittlern des LKA BW Wirtschaftskriminalisten mit einem betriebswirtschaftlichen Studium und Buchprüfer als qualifizierte Sachverständige und zur Seite. Zur Bekämpfung von Korruptionsdelikten ist auch eine Inspektion „Korruption“ eingerichtet. Damit ist das LKA BW die einzige Dienststelle in Baden-Württemberg mit einer Einheit, deren ausschließliche Aufgabe die Korruptionsbekämpfung ist. Die Sachbearbeitung erstreckt sich auf bedeutende Fälle der strukturellen Korruption. Das LKA BW hat ferner den Vorsitz der „Koordinierungsgruppe Korruptions-bekämpfung“. Diese institutionsübergreifende Arbeitsgruppe, in der die Justiz, die Kommunal- und Finanzverwaltungen, die Regierungspräsidien sowie der Landkreis-, Städte- und Gemeindetag vertreten sind, wurde im Jahr 1997 zur Bekämpfung der Korruptionskriminalität eingerichtet. |
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Das LKA BW ermittelt seit über 30 Jahren bei Fälschungen und bei Diebstahl von Kunstwerken oder sakralen Gegenständen und nimmt bei der Bekämpfung der Kunstkriminalität eine Vorreiterrolle ein. Unsere Kunstspezialisten gewinnen durch Recherchen und Überprüfungen von Kunstgalerien, Messen und Ausstellungen vor Ort, durch Auswertung von Fachzeitschriften und Auktionskatalogen, aber auch im Internet wichtige Ermittlungsansätze. Ein wertvolles polizeiliches Instrument ist dabei die vom LKA BW entwickelte Kunstdatenbank, in der mittlerweile etwa 20.000 gestohlene Kunstobjekte erfasst sind. |
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Computer und das Internet sind in der modernen Informationsgesellschaft unverzichtbar geworden. Leider wird die moderne Technik auch für kriminelle Zwecke missbraucht. So nutzen Straftäter das Internet als vermeintlich anonyme Plattform für ihre Machenschaften. Nahezu alle Delikte aus dem Strafgesetzbuch finden sich im Internet wieder. Entsprechend reicht das Spektrum vom Eindringen in Rechner über das Ausspähen von persönlichen und vertraulichen Informationen über Betrugsdelikte und Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung bis zur Verbreitung verbotener extremistischer Inhalte. Internationale Terroristen missbrauchen das Internet zunehmend für propagandistische Zwecke. Das Internet ist damit zum modernen Tatort geworden.
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