Wesentliches Ziel des Programms ist die Beendigung rechtsextremistischer Karrieren und die Verhinderung weiterer einschlägiger Straftaten. Dies kann auf Dauer nur verlässlich durch eine Änderung der persönlichen Einstellung erreicht werden.
Das Programm „Ausstiegshilfen Rechtsextremismus“ sieht auch vor, den Einstieg von Personen, die mit der Rechten Szene offensichtlich sympathisieren oder als Mitläufer erkannt sind, zu verhindern und das Abgleiten von Personen, die sich bereits auffällig in Szenezusammenhängen bewegen und eine rechtsmotivierte Straftat begangen haben, abzuwenden. Die rechtsextreme Karriere von Intensiv- und Wiederholungstätern zu beenden und meist junge Menschen aus losen regionalen Verbindungen im rechtsextremen Spektrum, unterhalb der Ebene formeller Vereinigungen, herauszulösen, ist eine wesentliche Aufgabe der „Beratungs- und Interventionsgruppe gegen Rechtsextremismus (BIG Rex)“.
Daneben sollen insbesondere durch die BIG Rex lokal mit dem Thema Rechtextremismus befasste Personen in Bezug auf Erfolg versprechende Präventions- und Interventionsmaßnahmen beraten werden.
Die Umsetzung wurde von Anfang an auf eine breite, interministerielle Basis gestellt, indem das Justiz- und das Sozialministerium sowie die Kommunalen Landesverbände bereits zu Beginn vom Innenministerium einbezogen wurden.
